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2005-111-
"…der hat weder Freiheit noch Sicherheit verdient" - Der Patriot Act und die Indianer
von Klare, Jörn

Deutschlandfunk 2005 [44'/40MB]

Feature (Geschichte, Gesellschaftskritik, Interview, Politik)
-> Einzeltitel [keine Serie] 

Regie: Behrendsen, Peter
Bearbeitung:
Übersetzung aus dem: -> unzutreffend oder unbekannt
Sprecher: Volker Risch, Ilse Strambowski, Daniel Berger, Gregor Höppner, Hans Bayer u.a.

1977 wurde der indianische Aktivist Leonard Peltier in einem manipulierten Gerichtsverfahren zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Trotz internationalen Drucks ist eine Wiederaufnahme des Verfahrens bis heute nicht gelungen. Der Apache Bobby Castillo kämpft als "Human Rights Defender" für seinen seit 28 Jahren eingesperrten Freund Peltier. Doch nach dem 11. September 2001, genauer seit dem daraus folgenden Patriot Act, gilt Castillo als potenzieller Terrorist. Das "Heimatschutzgesetz" ermöglicht gravierende Einschränkungen der Bürgerrechte. Die Bestimmungen sind so vage formuliert, daß neben Globalisierungskritikern auch Umwelt- und Tierschützer staatlich verfolgt werden können. Castillo darf nach einem Auftritt vor einem UN-Gremium in Genf nicht mehr zurück in seine Heimat fliegen. Dabei wußte schon Benjamin Franklin, der Mitverfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung: "Wer immer bereit ist, grundlegende Freiheiten aufzugeben, um sich kurzfristige Sicherheit zu verschaffen, der hat weder Freiheit noch Sicherheit verdient."

Anmerkung: Bedrückend...

Personen (wahr): Leonard Peltier, Bobby Castillo
Personen (fiktiv):
Geographischer Bezug: Amerika, Nordamerika, USA