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2005-096-
Gevatter Tod
von Pratchett, Terry

Südwestrundfunk, Westdeutscher Rundfunk 2005 [146'/201MB]Bewertung

Hörspiel (Grusel, Komödie, Musik, Weltanschauung)
-> Einzeltitel [keine Serie] 

Regie: Koppelmann, Leonhard
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann, Robert Steudtner (Bearbeitung), Alexander Geringas, Till Helmers, Katharina Mittermeyer (Musik), Andreas Brandhorst (Übersetzung)
Übersetzung aus dem: Englischen
Sprecher: Mort (Andreas Pietschmann), Tod (Peer Augustinski), Ysabell (Nina Weniger), Lezek (Alexander Grill), Hamesh (Horst Mendroch), Albert (Hermann Lause), Prinzessin Keli (Laura Maire), König Oleve, Terpsin Mims (Viktor Weiss), Zofe (Noah Sow), Türklopfer, Schneidgut (Juan Carlos Lopez), Wächter (Peter Nottmeier), Liona Keeble (Susanne Dobrusskin), Harga (Horst Mendroch), Rimcewind (Jens Wawrczeck), Sportreporter (Werner Hansch), Hohepriester, Zeremonienmeister (Rainer Delventhal), Heinz Baumeister, Alexander Geringas

1. Teil: Mort geht in die Lehre
Mort ist einer dieser Jungen, deren Körper nur teilweise der Kontrolle des Gehirns zu unterliegen scheinen und die den Eindruck erwecken, einzig und allein aus Knien zu bestehen. Kein Wunder, dass dem Tollpatsch auf dem Gewerbemarkt niemand eine Lehrstelle anbietet. Niemand - bis auf Gevatter Tod! Da Sterben für den Job nicht obligatorisch ist, nimmt Mort das Angebot des Sensenmanns an. Als frischgebackener Azubi lernt er Tods schnippische Tochter Ysabell und den mürrischen Diener Albert kennen. Und er erfährt, daß Tod bei seiner Arbeit statt traditioneller skelettener Pferde erstklassige Rösser aus Fleisch und Blut bevorzugt, deren Verdauung leider verdammt gut funktioniert.

2. Teil: Die zwei Realitäten
Der junge Mort macht sich als Lehrling von Gevatter Tod so gut, daß der Sensenmann beschließt, die Sterblichen seinem Azubi zu überlassen und in den wohlverdienten Urlaub zu gehen - sehr zum Leidwesen seines Hausdieners Albert. Der hält nämlich nichts von dem jungen Burschen, und sein Instinkt trügt nicht, wie sich bald herausstellt: Mort verliebt sich in Prinzessin Keli, einer seiner Kundinnen. Als sie hinterrücks gemeuchelt werden soll, fällt er dem Attentäter in den Arm und tötet ihn vorschriftswidrig. Bald darauf muß Mort erkennen, daß er damit nicht nur seine Stelle, sondern das Gefüge aus Leben und Tod auf der Scheibenwelt aufs Spiel gesetzt hat.

3. Teil: Die Mysterien des Lebens
Seit Morts fehlerhaftem Sensenhieb ist für Prinzessin Keli das Leben nicht mehr, was es einmal war. Das Universum weiß von Kelis Tod und nimmt deshalb nur mit verständlicher Mühe zur Kenntnis, daß sie noch immer herumläuft und atmet. Schlimmer noch, daß Mort die Historie in zwei verschiedene Realitäten zerschnitten hat: In der Stadt Sto Lat herrscht nach wie vor Prinzessin Keli, doch in den anderen Regionen der Scheibenwelt bleibt die traditionelle Wirklichkeit stabil. Dort ist die Prinzessin eindeutig tot, und der Herzog sitzt auf dem Thron. Und derzeit trennen den historischen Ereignishorizont nur noch etwa 20 Meilen von der Stadt. Kann Zauberer Schneidgut helfen?

4. Teil: Die Welt ist aus den Fugen
Während sich Tod bei der Arbeitsvermittlung um einen neuen Job bemüht, versucht sein Azubi Mort, Prinzessin Keli zu retten, bevor sie von der verwirrten Realität an die Grenze der Welt gedrängt wird - ein besorgniserregender Zustand, wenn man weiß, daß die Welt ungemein flach ist und auf dem Rücken von vier riesigen Elefanten und einer gewaltigen Sternenschildkröte ruht. Mort gewinnt das Herz von Tods Tochter Ysabell und entdeckt das Geheimnis des Hausdieners Albert. Beunruhigend ist nur, daß der Lehrling mehr und mehr wie sein Meister spricht, nämlich in Großbuchstaben.

5. Teil: Auf Leben und Tod
Im letzten Moment gelingt Mort, Ysabell, Schneidgut und Keli der rettende Sprung ins Raum-Zeit-Vakuum. Sie landen im Haus eines sehr erzürnten Tods. Um sich selbst und seine Gefährten zu retten, stürzt sich der Lehrling ins Duell mit dem Altmeister. Doch wie jeder weiß, geht der finale Endkampf mit dem Tod nie gut aus. Zumal Tod von sich selbst in aller Objektivität zu sagen pflegt: Es gibt keine Gerechtigkeit. Es gibt nur mich.

Anmerkung: Amüsant und wunderbar zu hören - schöne Produktion. Erinnert, vom Humor, ein wenig an Monty Python - coole Musikeinlagen.

Personen (wahr):
Personen (fiktiv):
Geographischer Bezug: