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2005-065-
"Erschießen will ich nicht": Das Kriegstagebuch des Hauptmanns Dr. August Töpperwien (1939-45)
von Blecking, Diethelm; Brand, Matthias

Deutschlandfunk 2005 [41'/37MB]

Feature (Biographie, Geschichte, Weltanschauung)
-> Einzeltitel [keine Serie] 

Regie: N.N.
Bearbeitung:
Übersetzung aus dem: -> unzutreffend oder unbekannt
Sprecher: Burkhardt Klausner, Cornelia Schönwald

Fast den ganzen Zweiten Weltkrieg über war er in der Kommandantur von Kriegsgefangenenlagern an der Ostfront tätig, wo die Gefangenen zu Tausenden an Hunger, Krankheiten und Mißhandlungen starben. Töpperwien ließ auf eigene Faust Gefangene frei und machte sich Gedanken über das Schicksal von Russen und Ukrainern. Bewunderung für den Führer und Erschrecken über die Gewalt der nationalsozialistischen Eroberungsfeldzüge hielt der Hauptmann August Töpperwien in einem Tagebuch fest, das erst vor wenigen Jahren auf einem Dachboden in Schlesien von polnischen Kindern entdeckt wurde. Bis zu seinem Tod im Oktober 1956 hat Töpperwien nie über seine Erlebnisse und Erfahrungen in diesem Krieg gesprochen.

Anmerkung: August Töpperwien, Jahrgang 1892, meldete sich in beiden Weltkriegen freiwillig zur Armee. Zwischen den Kriegen studierte er Anglistik, Romanistik und Theologie. Er war ein strenggläubiger Protestant. Als Studienrat arbeitete er ab 1921 an einem Solinger Gymnasium und gründete eine Familie. 1940, mit nun schon 47 Jahren, erhielt er die ersehnte Einberufung.

Personen (wahr): August Töpperwien
Personen (fiktiv):
Geographischer Bezug: