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2005-035-
Der Golem
von Meyrink, Gustav
Nach Motiven aus jüdischen Märchen
Westdeutscher Rundfunk 1964 [49'/45MB]

Hörspiel (Drama, Grusel)
-> Einzeltitel [keine Serie] 

Regie: Schnell, Raoul Wolfgang
Bearbeitung: Paul Kohl (Bearbeitung), Enno Dugend (Musik)
Übersetzung aus dem: -> unzutreffend oder unbekannt
Sprecher: Pernath (Kurt Meisel), Hillel (Wilhelm Pilgram), Charousek (Walter Schmidinger), Miriam (Steffy Helmar), Angelina (Louise Martini), Rosina (Wiltrud Fischer), Wasserturm (Hanns Ernst Jäger), Laponder (Robert Rober), Zwakh (Walter Guberth), Vrieslander (Werner Kreindl), Prokop (Walter Morbitzer), Mira Hinterkausen, Annelie Jansen, Ruth Pera, Annemarie Schlaebitz, Manfred Georg Herrmann, Werner Hammer, Rudolf Kleinfeld-Keller, Wolfgang Schlamminger, Bernhard Wilfert

Die sagenhafte Gestalt des Golem geht zurück auf Legenden aus dem Prager Ghetto, die die Geschichte des Rabbi Löw erzählen, der im 16. Jh. eine aus Lehm geformte Figur zum Leben erweckte, die in längeren Abständen immer wieder auftaucht. In Meyrinks Roman verfällt der Erzähler in eine Art Halbschlaf, sein Bewußtsein schwindet und er findet sich als Gemmenschneider Athanasius Pernath im Prager Ghetto wieder. Während er im Ghetto umherstreift, in dieser geheimnisvollen, verwinkelten, von versteckten Gängen durchzogenen Welt, die mit rätselhaften, tückischen, aber auch arglos reinen Gestalten bevölkert ist, sieht Pernath bis in die tiefsten Abgründe seiner Seele. Die wiederkehrenden Begegnungen mit dem Golem werden zur Konfrontation mit den destruktiven Energien seines verdrängten Trieblebens.

Anmerkung: Etwas undurchsichtig das Ganze - aber dennoch sehr beeindruckend dieses Hörspiel!

Personen (wahr):
Personen (fiktiv):
Geographischer Bezug: