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2004-165-
Die Fakultät
von Santis, Pablo De

Westdeutscher Rundfunk 2003 [69'/64MB]

Hörspiel (Krimi, Poesie, Thriller)
-> Einzeltitel [keine Serie] 

Regie: Zylka, Martin
Bearbeitung: Martin Zylka (Bearbeitung)
Übersetzung aus dem: Spanischen [Argentinien]
Sprecher: Esteban Miro (Frank Giering), Emiliano Conde (Friedhelm Ptok), Selva Granados (Sophie Rois), Victor Novario (Helmut Krauss), Gaspar Trejo (Lutz Mackensy), Celia (Simone Kabst), Brocca/Nachtwächter (Sylvester Groth), Basilio Bruck (Jürgen Thormann), Ernesto Dupret (Horst Bollmann), Irene Stein (Barbara Rudnik), Archivar (Fritz Hammer), Frilander (Christian Redl), Brest (Karlheinz Tafel), Verwaltung (Andreas Pietschmann)

Protagonist und Ich-Erzähler Esteban Mirò beginnt mit der Niederschrift seiner Version der Ereignisse, die zu mehreren Morden und schließlich dem Einsturz des Gebäudes der Fakultät führten. In jenen Tagen war Mirò Assistent des alten Professors Emiliano Conde, einer Koryphäe auf dem Gebiet der Forschung über den geheimnisvollen Dichter Homero Brocca, der Conde als Genie gilt, auch wenn sein Werk bis auf eine einzige Erzählung verschollen ist und der selbst bei einem Schiffsunglück ums Leben gekommen sein soll. Aber ist das alles wirklich so gewesen? Waren nicht vielmehr Untergrundorganisationen am Werk, Splittergruppen religiöser Irrläufer, wissenschaftliche Gralshüter?

Anmerkung: Die Geschichte schillert in verschiedensten literarischen Konfigurationen: als Gothik Novel, als Kafka-Paraphrase, als Ableger aus J. L. Borges' Labyrinthen der "Literaturliteratur", als Hommage an Canetti und Rekurs auf Eco, als raffinierte Textur aus Webfäden der urbanen Gegenwartsliteratur. Dabei bleibt "Die Fakultät", wie zuvor schon "Die Übersetzung", unverwechselbar und eigenständig, intelligent und unterhaltsam, ohne jede Scheu vor Bildung und Belesenheit.

Personen (wahr):
Personen (fiktiv):
Geographischer Bezug: