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2004-082-
Die Suche nach den Gebeinen
von Djaout, Tahar

DeutschlandRadio 2004 [54'/49MB]

Hörspiel (Drama, Gesellschaftskritik, Poesie)
-> Einzeltitel [keine Serie] 

Regie: Berger, Annette
Bearbeitung: Annette Berger (Bearbeitung), Horst L. Teweleit (Übersetzung)
Übersetzung aus dem: Französischen [Algerien]
Sprecher: Erzähler (Friedhelm Ptok), Junge (Timon Sitte), Rabah (Otto Mellies), Moh Abchir (Joachim Tomaschewsky), Bruder (Bastian Trost), Ahmed (Lukas Noellemeyer), Cherif (Götz Schulte), Bauarbeiter (Dieter Laser), Scheich (Klaus Herm)

Mitten in die Siegesfeier platzt der Befehl zum Aufbruch. Wer einen Verwandten in der Widerstandsbewegung hatte, soll sich auf die Suche nach dessen sterblichen Überresten machen. Auch der 14-jährige Erzähler zieht mit einem Esel und einem Alten aus dem Dorf los. Unterwegs kommt er zum ersten Mal in eine Stadt. Autos tosen, Erinnerungen an den Krieg werden wach: wie Radio, Filme und die Schule ins Dorf kamen und einfache Bauernjungen wie sein Bruder mutige Widerstandskämpfer wurden. Der Bruder träumte von einer besseren Zukunft mit Maschinen, die von selbst pflügen - am Ende der Reise klappern seine Knochen im Sack.

Anmerkung: Einfach schöne Worte...

Tahar Djaout, geboren 1954 in Azzefoun (Algerien). Journalist und Autor von Gedichten und Romanen, engagierte sich für eine laizistische Demokratie in Algerien. 1993 wurde er von Fundamentalisten ermordet.

Personen (wahr):
Personen (fiktiv):
Geographischer Bezug: Afrika, Algerien