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2004-077-
Manfred
von Byron, George Gordon Noël
Nach dem gleichnamigen Gedicht von Lord Byron
Westdeutscher Rundfunk 1967 [100'/137MB]

Hörspiel (Drama, Lyrik, Musik)
-> Einzeltitel [keine Serie] 

Regie: Schwarz, Heinz Wilhelm
Bearbeitung: Friedhelm Ortmann (Bearbeitung), Otto Gildemeister (Übersetzung), Robert Schumann (Musik)
Übersetzung aus dem: Englischen
Sprecher: Manfred (Wolfgang Reichmann), Gemsjäger (Walter Richter), Abt (Kurt Lieck), Alpenfrau (Gertrud Kückelmann), Giselheid Hönsch, Maria Krasna, Edith Lechtape, Elisabeth Opitz, Ingrid Piltz, Elfriede Rückert, Grete Wurm, Heinz-Theo Branding, Manfred Heidmann, Heinrich Reddemann, Heinz Schacht, Michael Thomas, Kölner Rundfunk-Sinfonieorchester, Kölner Rundfunk-Chor

Ansage des Hörspiels: "Wir bringen heute in einer historischen Aufnahme Lord Byrons dramatisches Gedicht 'Manfred' in der Vertonung von Robert Schumann. Byron, der große englische Romaniker schrieb das Stück 1817. Der Held Manfred versucht, die Schuldgefühle, die ihn die inzestiöse Beziehung zu seiner Schwester beschert haben, durch Magie zu bannen. Der Versuch mißlingt. Und auch von der Schwester bleibt die erhoffte Vergebung aus. Wie von ihr vorhergesagt, stirbt Manfred. Trotzig lehnt er jeden geistlichen Beistand ab."

Anmerkung: Der Autor verarbeitete in dem Stoff sein Verhältnis zu der geliebten Schwester Augusta und seiner verhaßten Ehefrau Annabella. die der Grund für seine Flucht aus England war. Robert Schumann, leidenschaftlicher Verehrer von Lord Byron, schreib zu seiner Vertonung des 'Manfred': "Noch nie habe ich mich mit der Liebe und dem Aufwand an Kraft einer Komposition hingegeben als der zu 'Manfred'" Lord Byron selbst wollte auf keinen Fall sein Werk auf der Bühne verwirklicht sehen. "Ich verfaßte es wirklich mit einer Abscheu vor der Bühne und mit der Absicht, selbst den Gedanken daran unpraktikabel zu machen."
-Ansage des Hörspiels-

Personen (wahr):
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Geographischer Bezug: