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2004-058-
Our Mission: Der Aufstieg der Neokonservativen unter den US-Intellektuellen
von Breuer, Ingeborg

Westdeutscher Rundfunk 2003 [43'/20MB]

Feature (Geschichte, Gesellschaftskritik, Interview, Politik, Weltanschauung)
-> Einzeltitel [keine Serie] 

Regie: Feldhoff, Petra
Bearbeitung:
Übersetzung aus dem: -> unzutreffend oder unbekannt
Sprecher: Nadja Schulz-Berlinghoff, Daniel Berger, Yorck Dippe, Matthias Haase, Jürgen Kloth, Thomas Lang, Jochen Langner, Horst Mendroch, Volker Risch, Hans Schulze

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 boten einer Gruppe "konservativer Revolutionäre" in der Bush-Administration Gelegenheit zur Umsetzung eines Projekts, das sie lange vorher geplant hatten: die Militarisierung US-amerikanischer Außenpolitik. Eine "Pax Americana" wollen sie etablieren, ein neues Empire. Vordenker dieser unilateralen Machtpolitik, die weder Rücksicht auf Verbündete noch auf das internationale Recht nimmt, sind die sogenannten "Neocons", Intellektuelle um Vize-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz, die sich unter anderem auf den deutschen Philosophen Leo Strauss berufen. Messianischer Konservatismus ist allerdings kein neues Phänomen in den USA. Bereits die Gründungsväter der Vereinigten Staaten waren von der "manifest destiny", einer göttlichen Bestimmung ihres nationalen Projekts, ergriffen. Die Geschichte der USA lässt sich als ständige Expansion ihrer Einfluss- und Missionsgebiete beschreiben. Die Autorin befragte neokonservative und liberale Intellektuelle über "die amerikanische Mission" in Zeiten globaler Unordnung.

Anmerkung: Beeindruckend und erschreckend zugleich.

Personen (wahr): Leo Strauss
Personen (fiktiv):
Geographischer Bezug: Nordamerika, USA