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2002-171-
In der Sache J. Robert Oppenheimer
von Kipphardt, Heinar

Bayerischer Rundfunk, Westdeutscher Rundfunk 1963 [175'/80MB]

Hörspiel (Dokumentation, Geschichte, Gesellschaftskritik, Politik)
-> Einzeltitel [keine Serie] 

Regie: Schröder-Jahn, Fritz
Bearbeitung:
Übersetzung aus dem: -> unzutreffend oder unbekannt
Sprecher: Gray (Dieter Borsche), Evans (Wolfgang Kühne), Morgan (Rudolf Ernau), Oppenheimer (Hans Nielsen), Robb (Ernst Schröder), Roiander (Günther Tabor), Garnson (Robert Michel), Marks (Kurt Ehrhardt), Bethe (Paul Esser), Rabi (Hans Hessling), Teller (Hans Christian Blech), Griggs (Kurt Buecheler), Pash (Paul Dahlke), Landsdale (Richard Lauffen), McCarthy (Werner Stock), Johnson (Hermann Ebeling), Hans Lietzau

1954 mußte sich der "Vater der Atombombe", der Physiker J. Robert Oppenheimer, vor einem Senatsausschuß wegen "unamerikanischer Umtriebe" verantworten. Es ging um den Verdacht, er habe zum Nachteil der Vereinigten Staaten den Bau der fürchterlichsten Vernichtungswaffe der Menschheitsgeschichte wissentlich verzögert. Das Verhör enthüllte den Konflikt eines Wissenschaftlers zwischen staatsbürgerlicher Loyalität und der Sorge um den Fortbestand der Menschheit. In Heinar Kipphardts Hörspiel wird der Fall zum Exempel. Hauptquelle ist das 3000 Seiten starke Protokoll des Untersuchungsverfahrens, das von der Atomenergie-Kommission der Vereinigten Staaten schon Mitte der 50er Jahre veröffentlicht wurde.

Anmerkung: "Der Schriftsteller Heinar Kipphardt war einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker der Nachkriegsjahrzehnte. Sein erfolgreichstes Stück "In der Sache J. Robert Oppenheimer" war in seiner ersten Version als Hörspiel konzipiert. Wenig später folgte eine vielfach preisgekrönte Fernseh-Version des Hessischen Rundfunks. Bis zum Ende der 60er Jahre wurde das szenische Protokoll dann auf nahezu allen wichtigen Bühnen der Welt gespielt."

Personen (wahr): J. Robert Oppenheimer
Personen (fiktiv):
Geographischer Bezug: