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2001-044-
Finis Terrae
von Schrott, Raoul; Buhlert, Klaus

Bayerischer Rundfunk, Österreichischer Rundfunk 1996 [68'/94MB]

Hörspiel (Abenteuer, Geschichte, Weltanschauung)
-> Einzeltitel [keine Serie] 

Regie: Buhlert, Klaus
Bearbeitung: Klaus Buhlert (Musik)
Übersetzung aus dem: -> unzutreffend oder unbekannt
Sprecher: Pytheas von Massalia, Navigator (Rolf Boysen), Ludwig Höhnel, Archäologe (Ignaz Kirchner), Ghjuvan Schiaparelli, Archäologe (Werner Wölbern)

Im Hörspiel "Finis terrae" legt Raoul Schrott den Nachlaß des Archäologen Ludwig Höhnel vor, der ursprünglich bestehend aus vier Heften bestand, die durch vielfältige Bezugspunkte und Überschneidungen zu einem einzigen Text verknüpft sind. Das erste Heft enthält das von Ludwig Höhnel übersetzte Logbuch des Pytheas von Massalla, der im 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung als erster griechischer Navigator und Astronom mit dem Schiff den Norden Europas bereiste und bis nach Thule kam. Im zweiten Heft folgt Höhnel den in Pytheas' Bericht beschriebenen Stationen und berichtet davon in Briefen und Notizen seinem Kollegen Ghjuvan Schiaparelli: in Landschaftsschilderungen, Reflexionen über seine tödliche Krankheit und Andeutungen über die vielfach gebrochenen Liebesbeziehung zu Schiaparelli und seiner Frau Sofia entsteht Höhnels Geschichte. Dem dritten Heft ist die Darstellung von Schiaparellis Rekonstruktion einer antiken Planetenmaschine entnommen, die den Bogen zurück zu den naturwissenschaftlichen Überlegungen des Pytheas von Massalla schlägt. So entstehen fast leitmotivisch sprachliche und klangliche Bilder der langsamen Erstarrung.

Anmerkung:

Personen (wahr): Ludwig Höhnel, Ghjuvan Schiaparelli
Personen (fiktiv):
Geographischer Bezug: