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2002-074-
Die Bunkermann-Kassette
von Horstmann, Ulrich

Bayerischer Rundfunk 1979 [43'/39MB]

Hörspiel (Drama, Science Fiction)
-> Einzeltitel [keine Serie] 

Regie: Lau, Bernd
Bearbeitung: Günter Hildebrandt (Ton)
Übersetzung aus dem: -> unzutreffend oder unbekannt
Sprecher: Ilse Neubauer, Gottfried John, Rolf Zacher, Wolfgang Büttner, Mitglieder des Züricher Kammersprechchors

Nach dem Dritten Weltkrieg sind in einer degenerierten Zivilisation nur Trümmer der menschlichen Sprache übriggeblieben. In einem imaginären Museum für Nachgeschichte richtet sich das Forschungsinteresse nicht auf die Vergangenheit, sondern ausschließlich auf Relikte aus der Zukunft. Eines der Exponate dieser umgekehrten Archäologie ist ein bandförmiger Tonträger von einem elektromagnetischen Aufzeichnungsgerät, welches den Atomkrieg unbeschadet überdauert hat. Die darauf konservierten Lautäußerungen belegen, daß der Mensch auf eine vorzivilisatorische Stufe zurückgefallen ist und von seinem Kommunikationssystem, außer ein paar gestammelten Wortfetzen, nichts mehr übriggeblieben ist. Die Aufzeichnungen lassen erkennen, daß das Bandgerät in die Hände eines Greises gelangt, den die Nachgeborenen "Bunkermann" nennen und der bei ihnen die soziale Stellung eines weisen Halbgottes genießt. Hocherfreut über den unerwarteten Fund nutzt er die Gelegenheit, um als vielleicht letzter Überlebender aus der Zeit vor dem Krieg künftigen Generationen sein akustisches Vermächtnis zu hinterlassen. Den Wilden gegenüber, die kaum mehr als ein paar Worte, Befehle und Verbote zu begreifen vermögen, versucht er, das Gerät als heilig zu tabuisieren.

Anmerkung: Extrem ekelig - aber verdammt gelungen!

Personen (wahr):
Personen (fiktiv):
Geographischer Bezug: