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2001-034-
Steirisches Erz: Das Geheimnis des Bärentales oder Wie postmodern ist Jörg Haider?
von Jacob, Günther; Kessen, Peter

Deutschlandfunk, Norddeutscher Rundfunk 2001 [44'/20MB]

Feature (Geschichte, Interview, Politik)
-> Einzeltitel [keine Serie] 

Regie: N.N.
Bearbeitung:
Übersetzung aus dem: -> unzutreffend oder unbekannt
Sprecher:

Die "Welt" bezeichnet ihn als "Chamäleon", dem "Stern" gilt er als "Verführer mit Sex-Appeal", für die "Zeit" ist er der "Erreger aus den Alpen", und die EU tat sich überaus schwer, ohne Ansehensverlust ihren Boykott gegen die österreichische Bundesregierung aufzuheben. Ist Jörg Haider ein Rechtsradikaler bzw. Nationalsozialist oder ein Neonazi und seine FPÖ eine "Nazipartei" oder ist Haider lediglich ein "populistischer Modernisierer mit braunen Flecken"? Ein Jahr nach der Regierungsbeteiligung der FPÖ will das Feature die verharmlosende Phänomenologie vom "bösen Kasperle Jörgl" umstürzen, Haider historisieren: als Phänotyp der ungeschriebenen Geschichte des schwarz-weiß-roten Nachkriegswirtschaftswunders, dessen Fundamente Haider und seine Gegner seltsam ähnlich werden lässt. Es geht nicht um einen fassadenhaften Antifaschismus, sondern um das Erbrecht als symbolischen und realen Tausch zwischen den Generationen. Zu hören sind u. a. Zeitzeugen, die Auskunft geben über den Erzabbau während des 3. Reiches und über die Behandlung von Zwangsarbeitern im Bärental in Österreich.

Anmerkung:

Personen (wahr): Jörg Haider
Personen (fiktiv):
Geographischer Bezug: Europa, Österreich