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2001-284-
Das Wittgenstein-Programm
von Kerr, Philip

Norddeutscher Rundfunk, Westdeutscher Rundfunk 1998 [111'/51MB]

Hörspiel (Krimi, Science Fiction, Thriller)
-> Einzeltitel [keine Serie] 

Regie: Koppelmann, Leonhard
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann (Bearbeitung), Henrik Albrecht (Musik)
Übersetzung aus dem: Englischen
Sprecher: Jake (Hansi Jochmann), Wittgenstein (Matthias Haase), Gilmour (Matthias Fuchs), Werbung 1 (Rainer Schmitt), Ansager, Wetterbericht, Anchorman (Lutz Herkenrath), Computer 1 (Anne Weber), Computer 2 (Peter Kirchberger), Miles (Elisabeth Schwarz), Waring (Rolf Becker), Bowles (Werner Wölbern), Werbung 2 (Wolf-Dietrich Sprenger), Werbung 3 (Wolfgang Kaven), Chung (Konstantin (Graudus), Commander (Ulli Lothmanns), u.a.

Sechs Schüsse in den Hinterkopf seiner Opfer, geräuschlos ausgeführt mit einer Gasdruckpistole, sind sein Markenzeichen. Acht Morde innerhalb von acht Monaten. Ein hochintelligenter Serienkiller, der sich den Namen des österreichischen Philosophen Ludwig Wittgenstein zugelegt hat, hält die Ermittlungsbehörden der Londoner Supermetropole des Jahres 2013 in Atem. Ihm ist gelungen, was keiner für möglich gehalten hat: einzudringen in die Computerdatei des sogenannten "Lombroso-Programms", in dem unter Codenamen potentielle Gewalttäter, sogenannte "VMK-Negative" gespeichert sind. Wittgenstein ist einer von ihnen und er ist - den Codenamen seiner Opfer folgend - auf dem besten Wege, die gesamte Elite der Abendländischen Kulturgeschichte auszurotten. Seine Opfer, die - wie er selbst - aufgrund einer abweichenden DNS-Information als potentielle Verbrecher gekennzeichnet sind, tragen die Namen von Descartes, Spinoza oder Russell. "Ich töte, weil es keinen logischen Grund gibt, nicht zu töten", lautet die provozierend simple Erklärung Wittgensteins für seine Taten. Seine eigenwillige aber messerscharf deduzierte Lesart des österreichischen Philosophen, der in Cambridge gelebt hat, fordert die attraktive aber männerfeindliche Chefermittlerin "Jake" heraus. Sie ist gezwungen, sich in einen hochphilosophischen Diskurs mit dem Serientäter zu begeben. Denn - es steht weit mehr auf dem Spiel, als nur einen Killer zu überführen: die politische Legitimation eines demokratisch installierten Überwachungsstaates, der in seinen Datenbanken ein gnadenloses Selektionsprogramm verborgen hält.

Anmerkung:

Personen (wahr):
Personen (fiktiv):
Geographischer Bezug: