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2001-171-
Brennende Geduld
von Skarmeta, Antonio

Rundfunk der DDR 1983 [76'/104MB]Bewertung

Hörspiel (Drama, Komödie, Poesie)
-> Einzeltitel [keine Serie] 

Regie: Surkau, Albrecht
Bearbeitung: Ralf Hoyer (Musik), Christel Dobenecker (Übersetzung)
Übersetzung aus dem: Spanischen [Chile]
Sprecher: Pablo Neruda (Gerry Wolff), Mario Jimenez (Henry Hübchen), Beatriz Gonzalez (Katarina Tomaschewsky), Rosa Gonzalez (Eva Schäfer), 1. Polizist (Detlev Witte), 2. Polizist (Norbert Braun), Sprecher (Antonio Skarmeta), Rundfunksprecher (Hans Hildebrandt)

Vielen Hörern wird diese Geschichte durch den Film "Der Postmann" bekannt sein. Ursprünglich jedoch schrieb Skarmeta ein Hörspiel: als Hommage an Pablo Neruda. In seinem Refugium auf Isla Negra ist er der einzige Kunde des Briefträgers Mario Jiménez; er ist nämlich der einzige, der Briefe bekommt, weil er ein Dichter ist, lesen und schreiben kann. Wozu ist Poesie gut? Mario weiß es. Er ist verliebt, und er ist davon überzeugt, dass er nur mit Poesie an das Ziel seiner Sehnsucht kommen kann. Deshalb erbittet er bei Pablo Neruda ein paar Verse, um seine angebetete Beatrice zu erobern, die Tochter der Wirtin Rosa. Rosa ist natürlich dagegen: Poesie ist irgendwie verdächtig...

Anmerkung: Antonio Skármeta, geboren 1940 Chile, lebte lange im West-Berliner Exil, ist heute Botschafter Chiles in Berlin.

Personen (wahr): Pablo Neruda
Personen (fiktiv):
Geographischer Bezug: Südamerika, Chile, Isla Negra