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2001-151-
Der Herr der Ringe
von Tolkien, John

Südwestfunk, Westdeutscher Rundfunk 1992 [714'/653MB]

Hörspiel (Abenteuer, Weltanschauung)
-> Einzeltitel [keine Serie] 

Regie: Lau, Bernd
Bearbeitung: Peter Steinbach (Bearbeitung), Peter Zwetkoff (Musik), Margaret Carroux (Übersetzung), Roland Seiler, Udo Schuster, Christiane Köhler, Regina Kraus, Regine Schneider (Technik), Johannes Hertel (Aufnahmeleitung)
Übersetzung aus dem: Englischen
Sprecher: 1. Alte (Helene Eicka), 2. Alte (Henny Schneider-Wenzel), Aragorn (Hans Peter Hallwachs), Baumbart (Friedrich Schütter), Beregond (Klaus Spürkel), Bergil (Johann Lau), Bilbo Beutlin (Klaus Herm), Boromir (Christian Redl), Celeborn (Wolfgang Hinze), Denethor (Heinz Schimmelpfennig), Eichler Walter Laugwitz), Eowyn (Donata Höffer), Erzähler (Ernst Schröder), Frodo Beutlin (Matthias Haase), Galadriel (GustI Halenke), Gandalf (Manfred Steffen), Gildor (Charles Wirths), Gimli (Walter Renneisen), Glorfindel (Stefan Schwarz), Goldbeere (Donata Höffer), Gollum/Smeagol (Dietmar Mues), Haldir (Gunter Cremer), Hama (Dieter Eppler), Legolas (Matthias Ponnier), Maggot (Günter Kasch), Merry Brandybock (Tobias Lelle), Ohm Gamdschie (Wolfgang Reinsch), Pippin (Rufus Beck), Sam Gamdschie (Edgar Hoppe), Sandigmann (Jochen Stern), Schlangenzunge (Karl Lieffen), Schwarzer Reiter (Christian Mey), Theoden (Werner Rundshagen), Tom Bombadil (Peter Ehrlich), Zwiefuß (Hans Edgar Stecher), Mitglieder des Kammersprechchors Zürich, Gesang (Ingrid Ade)

Mit der monumentalen Roman-Trilogie "Der Herr der Ringe", die ursprünglich nur als Fortsetzung des heiteren Kinderbuches "Der kleine Hobbit" (1937) gedacht war, verließ Tolkien die vergleichsweise drollige Welt des "Hobbit" und ließ ihren ernsten Hintergrund sichtbar werden: Aus dem Material einer in Jahrzehnten gewachsenen Privat-Mythologie schuf er ein Supermärchen für Erwachsene. Ein Leben lang hatte der Universitätsprofessor Tolkien jede freie Minute darauf verwendet, ein mythologisches Utopia zu erfinden, eine Gegenwelt, verlegt in eine vorhistorische Zeit, da die Kontinente noch eine andere Form besaßen als heute und von archaischen, inzwischen ausgestorbenen Wesen bewohnt werden - von Elben, Zwergen, Zauberern, Orks, Trollen, Baumwesen und anderen Geschöpfen. Frodo Beutlin nun, der Neffe Bilbos, macht sich auf in eine Welt, die ungleich böser, aber auch perfekter und ausgetüftelter ist als die des "Kleinen Hobbit". Ihm, der doch wie sein Onkel nichts mehr als ein geruhsames Leben und eine dampfende Pfeife schätzt, ist es auferlegt, ein ganzes Zeitalter, das aus den Fugen geraten ist, wieder ins Lot zu bringen. Ein zauberkräftiger Ring, geschmiedet von einer bösen Macht, hat die Harmonie von Mittelerde zerstört und stiftet, wo er auftaucht, Mißgunst, Ärger und Streit. Herrscher werden zu grausamen Tyrannen, wenn sie in seine Nähe kommen, Menschen zu garstigen bösartigen Geschöpfen, wenn sie ihn zu oft aufsetzen, und ein Krieg, der das Schicksal des Kontinents besiegeln soll, steht unmittelbar bevor. Frodos Aufgabe ist es, "das Ding" wieder dorthin zu bringen, wo es geschmiedet wurde, und zu vernichten. Seine Reise zum Schicksalsberg wird zur Odyssee durch eine versunkene Welt mythologischer Geschöpfe, eine Reise auch in die tieferen Kammern unserer Gehirne, wo vielleicht der eine oder andere Drache noch schlummernd einen Schatz bewacht, den wir längst verloren glaubten. "Der Herr der Ringe" ist in den 70er Jahren zum Kultbuch avanciert und heute mit 50 Millionen Exemplaren das meistverkaufte Fantasy-Buch.

1. Teil: "Ein festlicher Abschied"

2. Teil: "Der Ring bleibt bei Frodo"
In Hobbingen herrscht große Aufregung: Herr Bilbo Beutlin von Beutelsend lädt anläßlich seines einhundertundelften Geburtstags das ganze Dorf zu einem riesigen Fest ein. Doch einmal mehr läuft alles anders als gewohnt: Bilbo will wieder auf Reisen gehen, und da er gewöhnliche Abschiede langweilig findet, verschafft er sich einen sensationellen Abgang. Auf der ersten Reise hatte Bilbo einem glitschigen Geschöpf namens Gollum einen Zauberring abgenommen, der seinen Träger unsichtbar macht. Gandalf, der Zauberer, tadelt ihn, daß er sich bei seinem Fest wieder einmal mit Hilfe des Rings einen pompösen Auftritt verschafft hat. Bilbo muß nun den Ring seinem Neffen Frodo Beutlin überlassen. Und der ahnt nicht, daß damit das Schicksal des Zeitalters in seine Hände gelegt ist.

3. Teil: "Der Feind regt sich"

4. Teil: "Hinaus in die Welt"
Frodo muß einsehen, daß die Jahre seines gleichmäßigen Hobbit-Alltags gezählt sind. Gandalf erzählt ihm von der Macht des Ringes und seiner Gefährlichkeit. Sauron, der dunkle Herrscher von Mordor, habe vom Wiederauftauchen des Rings erfahren und streckt nun seine gierigen Hände wieder nach ihm aus. Heimlich bricht Frodo in der Nacht mit seinen Freunden Sam und Pippin zur Fahrt ins Ungewisse auf. Am nächsten Tag erblicken sie in der Ferne ein grausiges Geschöpf: einen schwarzen Reiter. Sam berichtet, wie eben ein solches Wesen sich beim Ohm nach Frodo erkundigt habe. Sie wissen jetzt, daß sie verfolgt werden.

5. Teil: "Eine Nacht unter Elben"

6. Teil: "Verschwörung der Freunde"
Auf einer Lichtung werden die drei Gefährten von den Elben bewirtet und erleben eine paradiesisch schöne Nacht. Aber bald geraten sie wieder in Bedrängnis. Auf ihrer Flucht vor den schwarzen Reitern gelangen die Hobbits auf Bauer Maggots Hof und treffen Merry. Damit ist die Gruppe komplett. Die Gefährten verraten nun ihre »Verschwörung«: Schon lange seien sie durch geschicktes Spionieren in die wahren Hintergründe der Fahrt eingeweiht und durch nichts von der Reise abzubringen. Damit steht fest, daß sie zu viert nach Bruchtal ziehen. Am nächsten Tag geht es auf die Irrpfade im Alten Wald.

7. Teil: "Süße Gastfreundschaft"

8. Teil: "Ein Waldläufer kommt ins Spiel"
In einer verzauberten Flußgegend geraten Merry und Pippin in die tödliche Umklammerung einer lebendigen Weide. Gerade noch rechtzeitig kommt Tom Bombadil des Weges, befreit die Eingeschlossenen und nimmt sie mit in sein Haus, wo Goldbeere sie aufs Köstlichste bewirtet. Kaum sind sie wieder aufgebrochen, werden die Freunde in einen tückischen, bösartigen Nebel getaucht, der sie auseinanderreißt. Wieder kommt ihnen Tom Bombadil zu Hilfe. Im Gasthaus in Bree treffen sie einen seltsamen Menschen: Streicher, den Waldläufer aus dem Norden. Schwarze Reiter sind in der Nähe, und gern nehmen die Gefährten Streichers Angebot an, sie nach Bruchtal zu führen.

9. Teil: "Der Feind greift an"

10. Teil: "Der Rat Elronds"
In der Nacht greifen die Schwarzen Reiter an. Als Frodo den Fehler begeht, den Ring überzustreifen, sieht er die Geschöpfe Mordors in voller Klarheit und ist ihnen ausgeliefert. Zwar werden die Angreifer in die Flucht geschlagen, aber Frodo ist schwer verwundet. Glücklicherweise treffen sie Glorfindel und seine Elben. Auf Glorfindels Pferd kann Frodo dem neuen Angriff der Reiter entkommen. Doch versinkt er in tiefe Bewußtlosigkeit und erwacht erst nach Tagen des Schlafes im lieblichen Bruchtal, wo ihn Elrond mit seiner Kunst von der bösen Verletzung heilt. In Elronds Halle tagt der Große Rat, Versammlung aller Mächtigen, die Widerstand gegen Sauron leisten. Elrond beschließt, der Ring solle in dem Feuer, in dem er gemacht wurde, vernichtet werden.

11. Teil: "In den Tiefen der Welt"

12. Teil: "Durins Zeiten"
Eine Gruppe von neun auserwählten Boten bricht unter Gandalfs Führung nach Mordor auf, um dort den Ring zu vernichten. Zum Entsetzen aller beschließt Gandalf, den unterirdischen Weg durch die Minen von Moria zu gehen. Dort entdecken sie das Grab des Zwergenkönigs Balin, und Gimli erzählt von der einstigen Schönheit der Silberminen Auf einmal aber füllen sich die Gänge mit Orks, und ein Balrog, ein entsetzliches Wesen, greift an. Nur Gandalfs Zauberkraft kann sie noch retten.

13. Teil: "Im Herzen des alten Reiches"
Gandalf ist im Kampf mit dem Balrog in die Tiefe gestürzt. Niedergeschlagen und voll Trauer setzt die Gemeinschaft ihren Weg nun unter der Führung Aragorns fort und gelangt zu Galadriel und in das Herz des Elbenreichs Lorien. Alle sind wie betäubt von der Schönheit des Landes. Aber als Frodo in Galadriels magischen Spiegel schaut, spürt er das Auge Saurons. Frodo erhält von Galadriel zum Abschied eine Kristallphiole mit dem Licht des Abendsterns.

14. Folge: "Frodos Entscheidung"
Die Fahrt geht in Booten auf dem Anduin weiter - keine angenehme Fortbewegungsart für Hobbits. Außerdem verfolgt sie hier auf dem Wasser ein glitschiges Etwas namens Gollum. Nach einigen Tagen gibt es Meinungsverschiedenheiten über den weiteren Weg. Frodo soll die Entscheidung treffen, ob sie mit Boromir nach Minas Tirith oder direkt nach Mordor gehen. Als er sich zum Nachdenken in den Wald zurückzieht, taucht unversehens Boromir auf und versucht ihm den Ring abzuhandeln. Frodo entkommt ihm knapp, doch jetzt ist ihm alles klar: Er muß allein nach Mordor, sofort.

15. Folge: "Die Gemeinschaft zerbricht"
Gerade noch entdeckt der treue Sam seinen Herrn, wie er sich heimlich davonstehlen möchte, und springt zu Frodo ins Boot. Nun sind sie allein auf dem Weg nach Mordor. Zur selben Zeit haben Orks die Lagerstelle angegriffen. Boromir ist tot, Merry und Pippin sind von Orks verschleppt worden und die übrigen nehmen die Verfolgung der Ork-Rotte auf - damit ist die Gemeinschaft aufgelöst. Aragorn, Gimli und Legolas haben Mühe, die Orks einzuholen - irgendein Zauber liegt über dem Land.

16. Folge: "Mit Horn und Trommeln"
Merry und Pippin sind den Orks längst entkommen. Stillvergnügt schaukeln sie in den knorrigen Armbeugen des Ents Baumbart und lassen sich Geschichten vom Wald und der Bosheit des Zauberers Saruman erzählen. Baumbart trägt sie ins Innere des Waldes, wo eine Thing Versammlung der Ents und Huorns stattfindet. Die Baumwesen beschließen, in den Krieg nach Isengart zu ziehen, um Sarumans Macht zu brechen. Während dessen gelingt es Frodo und Sam, ihren Verfolger zu fangen. Gollum muß schwören, daß er sie sicher nach Mordor führt.

17. Folge: "Neue Ziele"
Gandalf, den alle für tot hielten, scheint mächtiger denn je. Die Ringgeister, berichtet er den Gefährten, haben nun die Gestalt geflügelter Rösser und es sei die Pflicht der Gemeinschaft, nach Edoras in den Krieg zu ziehen. Dort aber empfängt man sie voller Mißtrauen und zwingt sie, die Waffen abzulegen. König Theoden steht unter dem bösen Einfluß seines Beraters Schlangenzunge, und es braucht Gandalfs ganzes Geschick, Theoden aus seinem Wahn zu befreien...

18. Folge: "Ein Heer bricht auf"
Gandalf entlarvt Schlangenzunge als einen Verräter. Endlich findet König Theoden seinen alten Mut wieder und beschließt, sich am Kampf gegen Isengart zu beteiligen. Eowyn bleibt als Herrscherin in Edoras, während die übrigen mit einem Heer von 1000 Reitern in den Krieg gegen Saruman ziehen. Zur selben Zeit durchqueren Frodo, Sam und Gollum die Totensümpfe. Frodo spürt schon die Nähe Mordors, er fühlt sich erschöpft. Und in der Nacht belauscht Sam ein höchst merkwürdiges Selbstgespräch Gollums.

19. Folge: "Kampf um die Hornburg"
Als Theoden mit seinem Heer die Hornburg erreicht, muß er feststellen, daß übermächtige Ork-Heere das Gebirge beherrschen. In der Nacht kommt es zum Angriff, und schon bald scheint die Festung verloren. Auch für Frodo und Sam stehen die Dinge nicht gut: Gollum hat sie zum Tor von Morannon geführt, aber es erweist sich als unüberwindbar. An der Hornburg überschauen die Verbündeten die Verwüstung, und Mutlosigkeit überkommt sie. Schon beginnen die Orks sie zu verspotten. Da wagt Theoden mit der Reiterei einen plötzlichen Ausfall gegen die Feinde.

20. Folge: "Nach Isengart"
Nach der siegreichen Schlacht um die Hornburg ziehen die Heere unter Gandalfs Führung vereint nach Isengart, um mit Saruman abzurechnen. Auch ein seltsam lebendiger Wald aus Huorns und Ents ist mit ihnen. Sie durchqueren das Zauberer-Tal, und schließlich erhebt sich Isengart vor ihnen. Doch jemand hat die Festung bereits zerstört. Viele hundert Meilen davon entfernt schlägt Gollum mit List in der Stimme einen neuen Weg nach Mordor vor. Frodo und Sam bleibt nichts anderes übrig, als ihm zu folgen.

21. Folge: "Sarumans Stimme"
Zur Überraschung aller treffen die Gefährten an den zerstörten Stadttoren Isengarts Merry und Pippin wieder. Die beiden haben den Kampf um die Festung miterlebt und berichten, daß sich drinnen nur noch zwei Überlebende befinden: Schlangenzunge und Saruman. Gandalf warnt die Freunde vor der Stimme des Zauberers, doch ihre Neugier ist stärker als alle Vorsicht. Kaum aber vernehmen sie Sarumans Stimme, werden ihre Sinne becirct und beinahe erliegen die Krieger seinem Zauber. Erst Theodens mächtiges Wort vermag es, den Bann zu brechen.

22. Folge: "Eine Falle für die Hobbits"
In der Nacht stiehlt Pippin aus Gandalfs Arm die magische Kugel Sarumans und wirft einen Blick hinein. Sofort gerät er in die Gewalt Saurons, sieht geflügelte Ungeheuer und schreckliche Dinge. Nur durch Glück kommt er mit heiler Haut davon. Nazguls erscheinen am Himmel, die Gefahr verdichtet sich. Deshalb beschließt Gandalf, unverzüglich nach Minas Tirith zu reiten. Inzwischen hat Gollum Frodo und Sam nach Cirith Ungol in eine feuchte, stinkende Höhle geführt, dem letzten offenen Weg ins Innere von Mordor. Plötzlich ist er verschwunden. Erst jetzt begreifen sie, daß sie in der Falle sitzen.

23. Folge: "Der Feind vor der Stadt"
Den ersten Angriff der Spinne Kankra haben Frodo und Sam noch abwehren können, außerhalb der Höhle aber sind sie ihr ausgeliefert. Dennoch gelingt es Sam, das scheußliche Wesen in die Flucht zu schlagen. Allein, es hilft nichts: Frodo liegt wie tot am Boden, und Sam muß nun den Ring an sich nehmen. Im Hause Denethors treffen Gandalf und Pippin eine düstere Untergangsstimmung an, und wirklich: Überall um die Stadt zieht der Feind seine Reihen zusammen. Es heißt, ein feindliches Heer sei auf dem Fluß unterwegs.

24. Folge: "Zum Tor der Toten"
Aragorn erhält mit der Botschaft Galadriels den Stab seiner Königswürde. Ein Blick in den Elbenstein verrät ihm, daß das Schicksal von Mittelerde nun auch in seiner Hand liegt. Er ist jetzt fest entschlossen, auf den Pfaden der Toten zu ziehen. Aber Eowyns Bitte, mit ihm zu gehen, lehnt er ab - vielleicht fürchtet er ihre Liebe. In Cirith Ungol gelingt es Sam, Frodo aus den Händen der Orks zu befreien. Sie spüren, daß die Macht des Rings zunimmt, je näher sie dem Schicksalsberg kommen.

25. Folge: "Die Verbündeten sammeln sich"
Fürchterlich ist es auf den Pfaden der Toten, dunkel und unwirklich. Während Aragorn, der kommende König, das Heer der Schattenmenschen hinter sich sammelt, beschließt in Dunharg König Theoden, der belagerten Stadt Minas Tirith zu Hilfe zu kommen. Diesmal widersetzt sich Eowyn der Weisung, zu Hause zu bleiben. Als Krieger verkleidet, mischt sie sich unter das Heer und nimmt heimlich Merry unter ihrem Mantel mit. Aber vielleicht ist alles zu spät. Nazguls greifen die Stadt an.

26. Folge: "Feuer in der Stadt"
Denethor, Truchseß von Minas Tirith, hat seine Stadt schon aufgegeben. In dumpfer Melancholie brütet er vor sich hin, unfähig, Befehle zu erteilen. Als Faramir, sein Sohn, schwer verwundet vom Feld getragen wird, versinkt sein Geist endgültig in tiefer Umnachtung. Minas Tirith befindet sich in einer aussichtslosen Lage. Auch Frodo und Sam verlassen die Kräfte. Den Schicksalsberg vor Augen, schleppen sie sich durch die Wüstenei Mordors. Gollum ist wieder in der Nähe.

27. Teil: "Der Tod des Königs"

28. Teil: "Ein Köder für Mordor"
Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern beginnt. Nazguls stürzen vom Himmel, anstürmende Orks bringen das Stadttor zum Bersten. Als König Theoden sein Heer mit nie gekannter Kühnheit in die Schlacht führt, stürzt ein Nazgul herab und erdrückt den König. Aber Eowyn tötet den Nazgul, und das Glück wendet sich: Die Feinde weichen zurück. Auf Schiffen trifft das Heer Aragorns ein. Rasch wird die Schlacht zugunsten der Verbündeten entschieden. Nach der Schlacht von Minas Tirith: Unter Aragorns Händen zeigt das sonst wirkungslose Königskraut Wirkung. Merry, Faramir und Eowyn werden von ihren Verletzungen geheilt. Nun wissen die Leute, daß der König gekommen ist. Aber es besteht kein Grund zur Freude, denn die Lage ist militärisch weiterhin aussichtslos, und Gandalf erklärt, ihre einzige Chance liege darin, sich selbst als Köder für Sauron zu geben, damit Frodo und Sam unbehelligt ihre Mission zu Ende führen könnten.

29. Teil: "Am Schicksalsberg"

30. Teil: "Zu guter Letzt"
Am Tor von Morannon überbringt ein Bote Saurons die Kleidungsstücke der angeblich getöteten Frodo und Sam. Als ihn Gandalf für seine freche Rede maßregelt, greifen die Feinde mit vielfacher Übermacht an. Im selben Moment aber erreicht Frodo die Schicksalsklüfte. Zwar wird er schwach, streift den Ring über, doch Sauron weiß nun, daß er einen entscheidenden Fehler begangen hat. Verzweifelt ruft er die Nazguls zum Baraddur. Bevor sie eintreffen können, erfüllt Gollum aber gegen seinen Willen Frodos Mission. In dem Moment, da der Ring vernichtet ist, versinkt Mordors Heer im Chaos, geht die Welt Saurons in Flammen auf. Die Verbündeten haben gesiegt. Endlich kann Aragorn seine Königschaft antreten. Das Volk von Minas Tirith empfängt die Gefährten mit Jubel. Eowyn verliebt sich in Faramir, den neuen Truchseß von Gondor. Ein Zeitalter geht zu Ende.

Anmerkung:

Personen (wahr):
Personen (fiktiv):
Geographischer Bezug: